Lindau | Forum am See

Das Forum am See in Lindau bildet den Stützpunkt der Festivals. Die stilvollen Räume bieten den Künstlern ein herzliches Willkommen während der Tage der Festivals. Im klangvollen Kirschbaum Saal finden der Meisterkurs und die Recitals statt. 1997 bis 1999 wurde das Gebäude zu einem Tagungs- und Kulturhaus umgebaut. Seither fügen sich modernste Technik und Ausstattung harmonisch in das historische Ambiente des Gebäudes ein. Der eindrucksvolle Baukörper des Gebäudes wurde weitgehend unverändert belassen.

 

Ravensburg | Konzerthaus

Das Konzerthaus wurde 1896/97 nach Entwürfen der berühmten Wiener Theaterarchitekten Fellner & Helmer erbaut. Die Initiative zum Bau dieses repräsentativen Gebäudes ging von der Bürgerschaft aus und wurde wesentlich von dem Ravensburger Unternehmer Julius Spohn unterstützt. Die Konzert- und Theaterleidenschaft der Ravensburger Bürgerschaft hat hier ihren architektonischen Auszug gefunden. Zentrum des Gebäudes ist der Konzert- und Theatersaal, ein prächtiger neobarocker Saal, der über 574 Plätze verfügt.

 

Lindau | Stadttheater

Das Lindauer Stadttheater ist in einer ehemaligen Klosterkirche der Barfüßermönche aus dem 13. Jahrhundert untergebracht. Das spätgotische Gebäude fiel nach der Auflösung des Klosters im 16. Jahrhundert an die Stadt. Es diente seither als Salzstadel, als evangelische Dreifaltigkeitskirche, als Reichsstädtische Bibliothek, Kaserne, Militär- und Feuerwehrmagazin sowie als Turnhalle. Erst seit 1868 wird der Bau kulturell genutzt. Im oberen Chorraum entstand der Konzertsaal, 1886/87 wurde ein Theatersaal in der Barfüßerkirche durch den Architekten Wimmer errichtet. Bis heute jedoch wird das Innenleben geprägt vom Umbau durch Robert Braun 1951: konsequent im Stil der 1950er Jahre gestaltet, steht das Stadttheater als erstes Theater-Baudenkmal Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg unter Denkmalschutz.

 

Memmingen | Kreuzherrnsaal

Im ehemaligen Kirchenraum des Heilig Geist Klosters befindet sich heute der Kreuzherrnsaal. Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert zur Armen- und Krankenpflege vom Orden St. Spiritus de Roma in Saxia – in Memmingen „Kreuzherren" genannt – gegründet. Seine spätbarocke Stuckdecke mit Fresken von Johann Friedrich Sichelbein erhielt der Raum im Rahmen der Barockisierung im Jahr 1709. Erst 1946/47 erfolgte der Umbau zum heutigen „Kreuzherrnsaal" für Ausstellungen und Konzerte.

 

Lindau | Tanner Denkfabrik

2000 wurde das Gebäude der Tanner Denkfabrik fertiggestellt und eingeweiht. 32 Tanner-Mitarbeiter sowie Freunde des Hauses Tanner hatten sich zusammengeschlossen und das 38 Mio. Mark teure Projekt gemeinsam mit der SüdLeasing Immobilien GmbH, einer Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, realisiert. Die reine Bauzeit für die Tanner-Denkfabrik betrug etwas mehr als acht Monate. Hinter dem vorgelagerten Parkhaus befindet sich der quaderförmige Bau mit seinem modernen Atrium, in dem rund 600 Personen Platz finden. Hier finden Veranstaltungen aller Art statt, insbesondere auch das Jährliche Abschlusskonzert der Festivals junger Meister. Die Büroflächen sind auf drei Etagen angeordnet und werden von verschiedenen Firmen genutzt.

 

Schweiz | Kloster Fischingen

Das Kloster Fischingen ist das einzige Kloster im Kanton Thurgau, in dem eine Benediktinergemeinschaft in Form eines Priorates ein klösterliches Leben führt. Im Ostflügel der Klosteranlage besteht seit 1982 ein Bildungshaus, in dem Konzerte, Seminare und Schulungen stattfinden. Hier vereinigen sich die Dimensionen der barocken Räume des historischen Gebäudes mit einer neuzeitlichen Beherbergung und Gastronomie.