»Musik ist keine Täuschung, sie ist Offenbarung. Ihre sieghafte Kraft besteht darin, dass sie eine Schönheit offenbart, die uns in keiner anderen Sphäre zugänglich ist und uns mit dem Leben versöhnt.«

Peter Illjitsch Tschaikowsky


Liebe MusikfreundInnen und Musikfreunde!

Ich wünsche Ihnen allen ein gutes, gesundes und friedliches Jahr 2023. Mit dem Internationalen Konzertverein Bodensee können Sie sich auch in diesem Jahr auf viele anregende, berührende, mitreißende und begeisternde Konzerte freuen. Es erwartet Sie vom 3. bis 16. April das Internationale Klavierfestival junger Meister in der erweiterten Bodenseeregion, im Mai die 4. Auflage des Internationalen Musikwettbewerb um den Creative Music Award des Rotary Clubs Friedrichshafen-Lindau, vom 12. bis 21. Juli die 8. Auflage des Konstanzer Musikfestival, am 4. August Sommerjazz auf der Langenargener Schlossterrasse, die Lange Nacht der Musik im Herbst sowie die Winter Crackers und Christmas Jazz im Dezember. Der Vorverkauf beginnt jeweils spätestens zwei Monate vor Veranstaltungsbeginn. 
 
Es würde mich sehr freuen, Sie bei all diesen Veranstaltungen wiederzusehen.
 
Ihr

Peter Vogel


Ein kleiner Rückblick auf das vergangene Jahr

Lange Nacht der Musik

Am Samstag, dem 26. November, präsentierten Musiker der Spitzenklasse im Theater Lindau ein begeisterndes Programm mit Musik aus fünf Jahrhunderten. Zu erleben waren der aus der Ukraine stammende Geiger und Professor an der Musikhochschule Düsseldorf, Andrej Bielow, die aus Japan stammende Solobratschistin der Berliner Philharmoniker Naoko Shimizu, der Cellist Alexey Stadler aus St. Petersburg und der amerikanisch-türkische Pianist Özgür Aydin. Im Mittelpunkt des „klassischen Programms“ mit Werken von Bach, Hindemith und Ravel stand das Klavierquartett Nr. 1 g-moll op. 25 von Johannes Brahms. Das Genre Jazz- und Popularmusic vertraten Andrej Bielow und Peter Vogel im Duo Geige/Klavier mit Werken aus der Feder von Peter Vogel, die der Ukraine gewidmet sind. Die Gewinnerin des ersten internationalen Musikwettbewerb um den Creative Music Award des RC Friedrichshafen-Lindau des Jahres 2020, Vanessa Porter, sorgte mit ihrem Auftritten für Furore, indem sie auf unterschiedlichsten Instrumenten eine explosive Mischung aus Improvisation, Elementen des Musiktheaters und Neuer Musik darbot. In den Konzertpausen gab es wie immer auch ein kulinarisches Angebot, das Sibylle Bezold von der Theaterbar zauberte. 

Konstanzer Musikfestival

 

Vom 21. bis 29. Juli 2022 boten sechs hochkarätige Musikabende Werke von Prokofjew, Korngold, Bach, Beethoven, Mozart, Liszt, Mendelssohn, Schubert und Haydn. Dazu kam die Uraufführung der „Prager Frühlingssinfonie“ des Schweizer Komponisten Frédéric Bolli und die Uraufführung meines Werks „Light“ für Klavier und Orchester. Auch Jazz- und Crossovermusik vom Feinsten stand auf dem Programm.

Der Cellist Alexey Stadler, der Pianist Aaron Pilsan, der Geiger Andrej Bielow, die Jazzsängerin Alexandrina Simeon und der Saxophonist Christian Maurer begeisterten ihr Publikum bereits beim Konstanzer Musikfestival in den vergangenen Jahren. Auch die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz und das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim waren wieder mit von der Partie. Zum ersten Mal wirkte die Sopranistin Ania Vegry mit, Gewinnerin des internationalen Musikwettbewerbs Concours de Genève von 2011 und Ensemblemitglied des Anhaltinischen Theaters Dessau. Ebenfalls zum ersten Mal werden die vielfach preisgekrönten Geschwister Cosima und Sào Soulez Larivière an Geige und Bratsche zu hören. Premiere feierte zudem das Janoska Ensemble, das für seinen „Janoska-Style“ international gefeiert wird.

Sommerjazz

Der Sommerjazz am 5. August sollte eigentlich auf der Terrasse von Schloss Monfort in Langenargen stattfinden. Doch ein Gewitter verbannte das Konzert von Peter Vogel und seiner Band den Konzertsaal. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch: „Die Profis waren in ihrem Element, immer wieder brachen sie in halsbrecherisch akrobatische Soli aus und ließen die Zuhörer kaum zur Ruhe kommen“, schrieb die Schwäbische Zeitung.

Bild: Corinna Raupach

Internationales Violinfestival junger Meister

Vom 13. bis 24. April präsentierten sich Hochbegabte aus aller Welt in Recitals, Kammermusikabenden und Orchesterkonzerten. Auch kam es zu einer weiteren Auflage des Kammermusikprojekts "Young Spirit - Skilled Hands". Herzstück des Festivals war ein öffentlicher Meisterkurs mit dem international renommierten Violinpädagogen Prof. Krzysztof Wegrzyn von der Musikhochschule Hannover.  

Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter Douglas Bostock begleitete Elisso Gogibedaschwili, Nathalie Lewis und Valerie Schweighofer bei Werken von Mozart, Sarasate und Wieniawski. Eine Woche später führte die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz mit Maya Wichert, Cosima Soulez-Larivière und Qingzhu Weng Violinkonzerte von Wieniawski, Mendelssohn und Sibelius auf. »Young Spirit – Skilled Hands« präsentierte Bratschist Volodia Mykytka, Cellist Alexey Stadler und Pianist Özgür Aydin mit den jungen Meistern Cosima Soulez Larivière, Yoshie Okura und Natsuki Gunji.

Am Sonntag, den 20. Februar, wurde unsere erste Streaming-Sendung unter dem Titel "Close-up ∙ MusicTalk mit Peter Vogel und Gästen" ausgestrahlt. Der Zugang über den Link www.konzertverein.com/closeup ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten.  Zu erleben sind die Teilnehmerinnen Maya Wichert und Cosima Soulez Larivière sowie Professor Andrej Bielow.

 

Creative Music Award 2022

Die Wiener Cellistin und Singer-Songwriterin Marie Spaemann hat den Creative Music Award 2022 gewonnen. Marie Spaemann ist klassische ausgebildete Cellistin und nutzt ihr Instrument auf vielfältige Weise: gezupft, gestrichen oder auch als Percussionsinstrument. Dazu singt sie eigene Lieder. Die Jury hob in ihrer Begründung hervor, neben der perfekten Beherrschung des Instruments habe der sowohl aus den tiefgründigen Texten als auch der musikalischen Umsetzung spürbare freie Geist der Künstlerin überzeugt. Auch ihre Bearbeitung des Pflichtstücks beeindruckte die Jury:   Aus dem Gefangenenchor aus Verdis Oper Nabucco machte Marie Spaemann ein Lied über eine ukrainische Mutter, die mit ihrem Kind vor dem Krieg flieht.  Sie gewann den ersten Preis und den Publikumspreis.

Den zweiten Preis teilten die Plauener Pianistin Johanna Summer und das Mannheimer Trio Kitsch&Gewitter. Johanna Summer hatte sich improvisatorisch mit Robert Schumann auseinander gesetzt und frei über Verdis Thema fantasiert. Kitsch&Gewitter mit Thomas Hinsken am Piano, Tobias Schmitt am E-Bass und Dominik Fürstberger am Schlagzeug verbinden klassischen Jazz mit elektronischen Instrumenten und viel Experimentierfreude.

 Bild: Corinna Raupach

ZF Musikpreis

Xiaolu Zang aus China gewann den mit 10.000 Euro dotierten ZF‑Musikpreis, den zweiten Platz belegte die Südkoreanerin Yeon-Min Park, den dritten Preis und den Publikumspreis holte Till Hoffmann aus Deutschland.

Sechs mehrfach international preisgekrönte junge Pianist:innen aus vier Nationen waren zum Wettbewerb angetreten. Die drei Finalisten hatten schon in den ersten beiden Auswahlrunden hohe Musikalität und unglaubliche Virtuosität bewiesen. Der internationalen Jury aus Peter Vogel, Prof. Yuka Imamine und Ritva fiel die Entscheidung besonders schwer. Schließlich errang Xiaolu Zang den ersten Preis.  „Xiaolu Zang hat über die drei Wettbewerbsrunden hinweg allen geforderten Literaturvorgaben gegenüber tiefstes musikalisches Verständnis gezeigt. Sein Spiel faszinierte durch höchste Präzision und Virtuosität getragen von großer innerer Gestaltungskraft und geradezu unglaublicher Klangfarbigkeit. Aber auch die Darbietungen der anderen beiden Finalteilnehmer:innen Yeon-Min Park und Till Hoffmann zeugten von großartigem Können und sorgten für ein insgesamt äußerst hohes Niveau des Wettbewerbs,“ so die Begründung der Jury.

Till Hoffmann aus Deutschland bekam den Publikumspreis am dritten Abend. Diese mit 500 Euro dotierte Auszeichnung ging an den vorigen Abenden an Aurelius Braun und  Yeon-Min Park.

Bild: Corinna Raupach

 


 

 

Spendenaktion 

zugunsten des Internationalen Konzertverein Bodensee e.V.

 

Im Rahmen unserer Spendenaktion können Sie den Internationalen Konzertverein Bodensee e.V. unterstützen, der wie die gesamte Kulturbranche unter den Nachwirkungen der der Corona-Pandemie sowie der Inflation zu leiden hat. Die Spenden sollen dazu beitragen, dass der Konzertverein auch weiterhin seine hochwertigen Förderprogramme und außergewöhnlichen Musikprojekte wie die Internationalen Festivals junger Meister im gesamten Bodenseeraum, das Konstanzer Musikfestival, die Lange Nacht der Musik in Lindau, Sommerjazz in Langenargen oder den Internationalen Musikwettbewerb um den Creative Music Award verwirklichen kann. 

 

Spendenkonto

Internationalen Konzertverein Bodensee e.V.

Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim

IBAN: DE34 7315 0000 0000 1820 22

BIC: BYLADEM1MLM

Kennwort: Außergewöhnliche Musikveranstaltungen

Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.

 

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie sich an der Spendenaktion beteiligten und diese auch weiterempfehlen wollten. Über den Stream über unseren Internationalen Musikwettbewerb um den Creative Music Award, der am Sonntag, den 16. Mai 2021 ausgestrahlt wurde, können Sie sich von unserer Arbeit ein weiteres Mal überzeugen. Zugang: www.konzertverein.com/livestream.   

 

Herzlichst 

 

 

Ihr

 

Peter Vogel

 


Allgemeiner Kartenvorverkauf | Information:

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Konzertkasse ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn