Der nächste ZF Musikpreis wird im Frühjahr 2024 verliehen


der zf musikpreis

Klavierwettbewerb für junge Pianisten ab 18 Jahren

Alle zwei Jahre vergibt die Kunststiftung der ZF Friedrichshafen den ZF-Musik­preis. Der Preis würdigt die herausragenden Leistungen von Pianistinnen und Pianisten der jungen Generation.

Jedes der drei Wettbewerbskonzerte steht im Zeichen von vorge­gebenen Literaturschwerpunkten, die den Musikerinnen und Musikern großes Können abverlangen. Das erste Konzert beinhaltet Werke der Wiener Klassik sowie von Johann Sebastian Bach. Am darauf­folgenden Tag werden Stücke der deutschen Romantik und Neue Musik aus der zweiten Hälfte des 20. Jahr­hunderts von den jungen Pianistinnen und Pianisten interpretiert. Wettbewerbs­literatur im entscheidenden Abschlusskonzert mit den Finalisten sind Konzertetüden, u. a. von Frédéric Chopin, sowie Werke des 19. und 20. Jahrhunderts.

Der Gewinner erhält 5.000 Euro, der zweite und dritte Platz sind mit 2.000 bzw. 1.000 Euro dotiert. Eine weitere Besonderheit des ZF-Musikpreises: das Publikum kann auch selber aktiv werden. Am letzten Abend können die Zuhörer ihren persönlichen Favoriten auswählen und einen mit 250 Euro dotierten Publikumspreis vergeben. Neben den Literatur­schwer­punkten, die jedem Konzert einen ganz spezifischen Reiz verleihen, macht die Vergabe des Publikumspreises den Klavierwettbewerb zu einem besonders spannenden Musikereignis.

Der Preis würdigt die herausragenden Leistungen hochbegabter PianistInnen der jungen Generation. Sechs PianistInnen aus vier Ländern wurden unter anderem aus dem Internationalen Klavierfestival junger Meister ausgewählt. In drei Wettbewerbskonzerten ermittelt eine internationale Jury die Preisträger des ZF-Musikpreises. Der öffentliche Klavierwettbewerb um den ZF-Musikpreis vom Internationalen Konzertverein Bodensee e.V. unter der künstlerischen Leitung von Peter Vogel organisiert.


rückblick


Der ZF Musikpreis 2022


xiaolu zang gewinnt zf musikpreis 2022

Xiaolu Zang aus China gewann den mit 10.000 Euro dotierten ZF‑Musikpreis, den zweiten Platz belegte die Südkoreanerin Yeon-Min Park, den dritten Preis und den Publikumspreis holte Till Hoffmann aus Deutschland.

Sechs mehrfach international preisgekrönte junge Pianist:innen aus vier Nationen waren zum Wettbewerb angetreten. Die drei Finalisten hatten schon in den ersten beiden Auswahlrunden hohe Musikalität und unglaubliche Virtuosität bewiesen: Mit meisterlichem Können und überragenden Interpretationen von Werken Johann Sebastian Bachs und Ludwig van Beethovens, Neuer Musik und der Deutschen Romantik setzten sich die drei jungen Künstler:innen in den ersten beiden Wettbewerbsrunden im Münzhof in Langenargen und im Forum am See in Lindau durch. In der dritten Runde am am Sonntag, 15.5., im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen standen Konzertetüden sowie Werke des 19. und 20. Jahrhundert auf dem Programm. Rund 400 BesucherInnen verfolgten das Abschlusskonzert mit diesen jungen MeisterInnen.

Der internationalen Jury unter Vorsitz von Peter Vogel gehörten Prof. Yuka Imamine und Ritva Sjöstedt an. Ihr fiel die Entscheidung beim zehnten ZF Musikpreis besonders schwer. Am liebsten hätte sie drei erste Preis vergeben, sagte Peter Vogel in seiner Laudatio. Schließlich fiel aber die Wahl auf Xiaolu Zang.  „Xiaolu Zang hat über die drei Wettbewerbsrunden hinweg allen geforderten Literaturvorgaben gegenüber tiefstes musikalisches Verständnis gezeigt. Sein Spiel faszinierte durch höchste Präzision und Virtuosität getragen von großer innerer Gestaltungskraft und geradezu unglaublicher Klangfarbigkeit. Aber auch die Darbietungen der anderen beiden Finalteilnehmer:innen Yeon-Min Park und Till Hoffmann zeugten von großartigem Können und sorgten für ein insgesamt äußerst hohes Niveau des Wettbewerbs,“ so die Begründung der Jury.

Xiaolu Zang hatte im Abschlusskonzert mit einer Klaviersonate von Leoš Janáček, Konzertetüden von Frédéric Chopin und Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow sowie La Valse von Maurice Ravel überzeugt. Die Pianistin Yeon-Min Park aus Südkorea brillierte mit der Etüde Op. 25  von Frédéric Chopin, einer Etüde von Claude Debussy und einer Klaviersonate von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow und errang den zweiten Platz. Till Hoffmann aus Deutschland begeisterte ebenfalls mit Etüden von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow und Frédéric Chopin, den Variationen über ein Thema von Schumann von Johannes Brahms sowie einem Ausschnitt aus Der Zauberlehrling von György Ligeti und errang damit den dritten Preis sowie den Publikumspreis. Diese mit 500 Euro dotierte Auszeichnung ging an den vorigen Abenden an Aurelius Braun und  Yeon-Min Park.


Der ZF Musikpreis 2020 fiel wegen der Corona-Pandemie aus.


ZF Musikpreis 2018


Den ZF-Musikpreis 2018 gewann Dmytro Choni aus der Ukraine (rechts im Bild). "Er verstand es, über alle drei Runden vollends zu überzeugen", urteilte die Jury. "Die herausragende Technik ist nie Selbstzweck, sondern immer Mittel höchster Interpretationskunst." Den zweiten Platz belegte Jung Eun Séverine Kim aus Südkorea, den dritten Hans Hyungmin Suh aus Südkorea.

 

 

Foto: Corinna Raupach


ZF Musikpreis 2016


Den ZF Musikpreis 2016 gewann Raúl da Costa aus Portugal. Den zweiten Preis erhielt Moye Kolodin aus Deutschland, den dritten Aseni Sadykov aus Weißrussland.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Artist


ZF Musikpreis 2014


Aaron Pilsan

Den ZF Musikpreis 2014 gewann Aaron Pilsan, geboren 1995 in Dornbirn, Österreich. Den zweiten Preis errang Alina Bercu aus Rumänien, den dritten Wei Cao aus China.



ZF Musikpreis 2012


Die Finalisten des Wettbewerbs 2012 von links nach rechts: Esther Birringer, Lilit Grigoryan und die Gewinnerin Claire Huangc



ZF-Musikpreis 2010


von links nach rechts: Yui Yoshioka, Chin-Yun Hu und Gewinner Shaun Choo



ZF Musikpreis 2008


Den ZF Musikpreis 2008 gewann Alexey Gorlatch aus der Ukraine. Auf den zweiten Platz gelangte Anja German aus Slowenien, auf den dritten Katja Huhn aus Russland.


ZF Musikpreis 2006


Den ZF Musikpreis 2006 gewann Amir Tebenikhin aus Kasachstan, weitere Teilnehmer waren Esther Birringer, Martina Filjak, Ju Hwan Hong und Hong Chun Youn.


ZF Musikpreis 2004


Den ZF Musikpreis 2004 gewann Herbert Schuch aus Rumänien. Den zweiten Preis erlangte Konrad Maria Engel aus Deutschland und den dritten Xiao-Shu Zhu aus China.


ZF Musikpreis 2002


Den ZF Musikpreis 2002 gewann Elena Melnikova aus Russland.