creative music award 2022

Internationaler Musikwettbewerb

Foto: Corinna Raupach

 

Die Wiener Cellistin und Singer-Songwriterin Marie Spaemann hat den Creative Music Award 2022 gewonnen. Marie Spaemann ist klassische ausgebildete Cellistin und nutzt ihr Instrument auf vielfältige Weise: gezupft, gestrichen oder auch als Percussionsinstrument. Dazu singt sie ihre eigenen Lieder. Die Jury hob in ihrer Begründung hervor, neben der perfekten Beherrschung des Instruments habe vor allem der sowohl aus den tiefgründigen Texten als auch der musikalischen Umsetzung spürbare freie Geist der Künstlerin überzeugt. Auch ihre Bearbeitung des Pflichtstücks beeindruckte die Jury:   Aus dem Gefangenenchor aus Verdis Oper Nabucco machte Marie Spaemann ein Lied über eine ukrainische Mutter, die mit ihrem Kind vor dem Krieg flieht, sich dafür von ihrem Mann trennen muss und nach Freiheit für ihre Familie und die Welt fragt.  Sie gewann den ersten Preis und den Publikumspreis.

 

Den zweiten Preis teilten die Plauener Pianistin Johanna Summer und das Mannheimer Trio Kitsch&Gewitter. Johanna Summer hatte sich improvisatorisch mit Robert Schumann auseinander gesetzt und frei über Verdis Thema fantasiert. Kitsch&Gewitter mit Thomas Hinsken am Piano, Tobias Schmitt am E-Bass und Dominik Fürstberger am Schlagzeug verbinden klassischen Jazz mit elektronischen Instrumenten und viel Experimentierfreude

 

Fotos: Corinna Raupach


der creative music award


Der Musikwettbewerb wendet sich an Künstler und Ensembles, die lustvoll neue Wege beschreiten, sich zwischen oder jenseits bewährter Genres bewegen, aus der Vielfalt musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten schöpfen und so das Publikum auf eine freudige Entdeckungsreise mitnehmen. Er wird verliehen vom Rotary-Club Friedrichshafen-Lindau und organisiert vom Internationalen Konzertverein Bodensee. Die Preisgelder vergibt eine qualifizierte Jury. Der Gewinner erhält € 3.000,00, für den 2. Platz sind € 2.000,00 vorgesehen, für den Drittplatzierten € 1.500,00. Das Publikum vergibt einen Publikumspreis in Höhe von € 500,00.


rückblick


Creative Music Award 2021

 

Der Creative Music Award 2021 wurde am Sonntag, den 16. Mai 2021, aufgrund der Coronakrise online ausgetragen. Den ersten Preis errang der österreichische Pianist David Helbock. Seine Darbietung zeuge von "großer Ästhetik und stilistischer Bandbreite", hieß es in der Begründung der Jury. Den zweiten Preis sowie den Publikumspreis erhielt das Paranormal String Quartet aus München. Auf den dritten Platz kam die polnische Percussionistin und Vibraphonistin Kasia Kadłubowska.

 Der Pianist und Komponist David Helbock ist in Vorarlberg geboren und aufgewachsen. Er erhielt eine klassische Klavierausbildung am Vorarlberger Landeskonservatorium bei Prof. Ferenc Bognar und studierte bis zum Konzertdiplom, das er mit Auszeichnung abschloss. Parallel nahm er Unterricht beim Jazzpianisten Peter Madsen. Er war mehrfach Preisträger beim weltgrößten Jazzpianosolo-Wettbewerb des Jazzfestivals Montreux. Auch als Komponist machte er sich einen Namen. Er schrieb für die unterschiedlichste Besetzungen von Solo- über Chor- bis zu Orchesterwerken. Eines seiner außergewöhnlichsten Projekte war hier sein „Personal Realbook“, für das er über ein Jahr hinweg täglich ein neues Stück schrieb und es schließlich auf über 600 Seiten brachte. Er hat zahlreiche CDs eingespielt und gastiert weltweit in in variierenden Formationen.

 

Die Videos für den Live-Stream wurden unter Live-Bedingungen im Lindauer Stadttheater extra für diesen Wettbewerb aufgenommen. Der Zugang zum Livestream war kostenlos, es wurde um Spenden an den Internationalen Konzertverein Bodensee e.V. gebeten. 

 


Creative Music Award 2020

Internationaler Musikwettbewerb

Sonntag | 9. Februar 2020 | 17.00 Uhr | Lindau | Forum am See

Gordian Kley, Präsident des Rotary Clubs Friedrichshafen-Lindau gratuliert Gewinnerin Vanessa Porter. ©Corinna Raupach

 

Vanessa Porter ist die die Gewinnerin des ersten »Creative Music Award«. Die junge Percussionistin errang nicht nur den Preis der Jury, sondern auch den des Publikums. Sie überzeugte an einer ganzen Auswahl von Schlaginstrumenten. Der Rotaryclub Friedrichshafen-Lindau hat am 9. Februar zum ersten Mal den »Creative Music Award« verliehen.

 

"Vanessa Porter hat sich nicht nur souverän durch verschiedene Stilrichtungen bewegt, sie hat sich auch als echter Freigeist gezeigt", urteilte die Jury. Sie bestand neben Peter Vogel als künstlerischem Leiter aus Rüdiger Heinze, Feuilletonist der Augsburger Allgemeinen Zeitung, und Wolfgang Lackerschmid, international profilierter deutscher Jazzmusiker und Komponist. Besonders beeindruckte ihre Version von Beethovens »Für Elise«. Die Teilnehmerinnen sollten sich nicht nur mit eigenen Werken vorstellen, sondern auch eine eigene Kreation zu diesem Werk schaffen. Vanessa Porter arbeitete das Thema erst fast umerklich aus dem Zusammenklang von Metallröhren und -glocken heraus, sondern ließ es dann in freiem Fluss durch ihre Instrumente wandern, bis es zu reinem Rhythmus auf der großen Trommel wurde.

 

Vanessa Porter verbindet als Solistin aktuelle Werke mit Improvisation, Elektronik und darstellender Kunst und arbeitet mit namhaften Komponisten zusammen. Vor dem »Creative Music Award« wurde sie bereits 1. Preisträgerin des August-Everding Musikwettbewerbs München, des International Percussion Competition Luxembourg und des Percussive Art Contest Italy. Für die Saison 2020/2021 wird sie als Solistin der ECHO-Rising Stars in renommierten europäischen Konzertsälen zu hören sein. Sie studierte in Lübeck, Stuttgart und am Royal College of Music in London.

 

Den zweiten Preis errang das Duo 4675. Die Schwestern Astrid und Beate Wiesinger begeisterten Zuschauer und Jury nicht nur durch vielfältige Musikgestaltung und Klanggebung auf Saxophon und Kontrabass, sondern auch durch ihre spontane und vertraute Interaktion. Die Gewinnerin des dritten Preises, Jazz-Pianistin Anna Maurer, nahm ihre Zuhörer mit auf musikalische Reisen nach Paris und machte aus "Für Elise" einen Tango.

 

Der »Creative Music Award« trägt anstelle des bisher verliehenen Jugend-Musikpreis frischen Entwicklungen in der Musik Rechnung. Er zeichnet Musiker aus, die lustvoll neue Wege beschreiten, sich zwischen oder jenseits bewährter Genres bewegen und aus der Vielzahl musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten schöpfen. Vorher hat der Rotaryclub Friedrichshafen-Lindau 17 mal den Rotary Jugend-Musikpreis vergeben. Aus dem Kreis der Preisträger gingen Künstler wie Alice Sara Ott (u.a. ECHO Klassik 2010). Alexej Gorlatch (u.a. ZF-Musikpreis 2008 und 1. Preis ARD-Musikwettbewerb 2011) oder Aaron Pilsan (ZF-Musikpreis 2014) hervor, die mittlerweile zu den Stars ihres Fachs gehören.

 


rotary jugend-musikpreis 2019

Internationaler Klavierwettbewerb

Sonntag | 10. Februar 2019 | Lindau | Forum am See

Helen Yu ist die Gewinnerin des 17. Rotary Jugendmusikpreises des Rotary Clubs Friedrichshafen-Lindau. Bild: Artist

Mit 14 Jahren war sie die jüngste der vier TeilnehmerInnen am 17. Internationalen Klavierwettbewerb um den Rotary Jugend-Musikpreis des Rotaryclubs Friedrichshafen-Lindau: Helen Hai Lun Yu aus China. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Interpretation so verschiedener Komponisten wie Beethoven, Liszt und Prokofjew.


In China geboren, zog sie 2005 mit ihren Eltern nach Kanada. Dort begann sie mit drei Jahren ihre Klavierausbildung. Derzeit studiert sie bei Prof. Bernd Goetzke an der Musikhochschule Hannover. Ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvierte sie mit fünf Jahren als Mitglied eines Streichquartetts und gibt seitdem Klavierabende und Konzerte mit Orchester. So spielte sie in der polnischen Botschaft in Moskau und konzertierte 2015 mit dem Bacau Mihail Jora Philharmonic Orchestra und 2017 mit dem Toruń Symfony Orchestra. Sie gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Jugend-Klavierwettbewerben, darunter beim Richmond Music Festival Concerto Challenge, beim Pacific International Youth Piano Competition und beim Vladimir Horowitz International Piano Competition.

 

Seit 2002 veranstaltet der Internationale Konzertverein Bodensee e.V. gemeinsam mit dem Rotary-Club Friedrichshafen-Lindau diesen öffentlichen Jugendmusikwettbewerb mit vier ausgewählten hochbegabten Pianisten, deren Können sich an der Spitze der Altersklasse bis 18 Jahren orientiert. Es winken Stipendien in Höhe von 2.000 Euro für den Erstplatzierten und 1.500 Euro für den Zweitplatzierten. Der dritte Preis, der mit einem Stipendium von 750 Euro verbunden ist, wird wieder zweimal vergeben. Eine dreiköpfige fachkundige Jury beurteilt die Leistungen und vergibt anschließend die Preise. Aber auch das Publikum hat die Möglichkeit, unabhängig vom Juryurteil seinen Favoriten des Wettbewerbs zu wählen. Dieser Publikumspreis ist mit 250 Euro dotiert.

 


Rotary Jugend-Musikpreis 2017

Internationaler Klavierwettbewerb

Vorverkaufsstart am 10. Januar 2017!

Am Sonntag, den 12. Februar 2017, findet ab 17 Uhr im Forum am See auf der Lindauer Insel bereits zum 16. Mal der Internationale Klavierwettbewerb um den Rotary Jugend-Musikpreis des Rotaryclubs Friedrichshafen-Lindau statt. In welche Höhen der Weg über diesen Wettbewerb führen kann zeigen beispielsweise die ehemaligen Laureaten Alice Sara Ott, die u.a. 2010 den Echo Klassik erhielt, oder Alexej Gorlatch, der 2011 neben vielen anderen großen Wettbewerben den ersten Preis beim ARD-Wettbewerb in München gewann.

 

Seit 2002 veranstaltet der Internationale Konzertverein Bodensee e.V. gemeinsam mit dem Rotary-Club Friedrichshafen-Lindau diesen öffentlichen Jugendmusikwettbewerb mit vier ausgewählten hochbegabten Pianisten, deren Können sich an der Spitze der Altersklasse bis 18 Jahren orientiert. Es winken Stipendien in Höhe von 2.000 Euro für den Erstplatzierten und 1.500 Euro für den Zweitplatzierten. Der dritte Preis, der mit einem Stipendium von 750 Euro verbunden ist, wird wieder zweimal vergeben. Eine dreiköpfige fachkundige Jury beurteilt die Leistungen und vergibt anschließend die Preise. Aber auch das Publikum hat die Möglichkeit, unabhängig vom Juryurteil seinen Favoriten des Wettbewerbs zu wählen. Dieser Publikumspreis ist mit 250 Euro dotiert.

 

Die vier Teilnehmer, die in 2017 antreten, sind die 13-jährige Carmen Geutjes aus Duisburg, der 17-jährige Xingyu Lu aus China, der 14-jährige Levi Julius Sochor aus Deutschland und der 14-jährige Matteo Weber aus Aalen.

Carmen Geutjes

Xingyu Lu

Levi Julius Sochor

Matteo Weber


Kartenvorverkauf | Information

Lindaupark i-Punkt         +49 (0) 8382 277 560

Stadttheater Lindau       +49 (0) 83 82 944 560

LTK GmbH                       +49 (0) 8382 260 035

Tickethotline                  +49 (0) 1806 700 733

(0,14 €/Min. Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus allen Mobilfunknetzen)


Tickets

Kategorie I II III
Erwachsene € 40- € 30- € 25,-
ermäßigt € 36,- € 26,- € 21,-
       

Konzertkasse ab 16 Uhr



Das war der Rotary Jugend-Musikpreis 2012

von links nach rechts stehend:

Rolf Thomann, Präsident der RC FN-LI,

Patrick Siegle, 2. Preis,

Annique Göttler, 3. Preis,

Lan Pao Hsu, 3. Preis,

Hao Zi Yoh, 1. Preis und Publikumspreis

Klavierwettbewerb für Pianisten bis 18 Jahre

Das spannende Wettbewerbskonzert mit vier jungen, hochbegabten Pianisten um den Rotary Jugend-Musikpreis des Rotaryclubs Friedrichshafen-Lindau wird vom Internationalen Konzertverein Bodensee unter der Leitung von Pianist Peter Vogel ausgerichtet. Um möglichst viele junge Musikfreunde anzusprechen, beginnt das Konzert im Lindauer Forum am See seit 2010 immer um 17 Uhr.

Gemeinsam mit dem Rotary-Club Friedrichshafen-Lindau veranstaltet der Konzertverein seit 2002 diesen öffentlichen Jugendmusikwettbewerb mit vier ausgewählten hochbegabten Pianisten, deren Können sich an der internationalen Spitze der Altersklasse bis 18 Jahre orientiert. Es winken Stipendien in Höhe von 1.500 Euro für den Erstplatzierten und 1.000 Euro für den Zweitplatzierten. Der dritte Preis, der mit einem Stipendium in Höhe von 500 Euro verbunden ist, wird wieder zweimal vergeben. Das Publikum vergibt einen vom Juryurteil unabhängigen und mit 250 Euro dotieren Publikumspreis.

Die bisherigen Preisträger dokumentieren eindrucksvoll das hohe Niveau des Wettbewerbs: der chinesische Pianist When Yu Shen gewann 2002 mit nur 14 Jahren den ersten Wettbewerb und nur zwei Jahre später sensationell den 2. Preis der renommierten Internationalen Queen Elisabeth Competition in Brüssel. Ebenso Igor Levit, der mittlerweile Preisträger des namhaften Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv ist. Alice Sara Ott, Laureatin beim Wettbewerb 2003, hat seit 2008 einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon und gastiert mittlerweile mit namhaften Orchestern auf den großen Podien der Welt. Shaun Choo aus Singapur, Gewinner des Jahres 2006, steht ebenfalls am Anfang einer internationalen Karriere. Er war zuletzt im Rahmen des Klavierfestivals 2009 und als Gast eines ausverkauften Solorecitals im Oktober 2009 in Lindau zu Gast. 2010 war er Gewinner zahlreicher renommierter Wettbewerbe, u.a. des ZF-Musikpreises.

Vier Teilnehmer treten zu jedem Auswahlkonzert an. Ihnen stehen jeweils 20 bis 25 Minuten zur Verfügung, ihr Können zu zeigen. Die jungen Pianisten spielen eine Sonate der Wiener Klassik sowie freigewählte Werke des 19. oder 20 Jahrhunderts. Eine dreiköpfige fachkundige Jury beurteilt die Leistungen und vergibt anschließend die Preise.



Die Gewinner des Wettbewerbs 2011

Shih-Yu Tang aus Freiburg (2. Preis und Publikumspreis)

Marcel Tienhao Mok aus Stuttgart (3. Preis)

Marie-Thérèse Zahnlecker aus Würzburg (3. Preis)

Johannes Chen aus Hannover (1. Preis).


Die Gewinner des Wettbewerbs 2010

Von links: Robin Giesbrecht

Julia Hermansky

Khosrow Rafiy (Präsident Rotary Club)

Patricia Hu

Aaron Pilsan, Gewinner des Rotary Jugend-Musikpreises 2010.